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Kampf gegen illegales Yachtcharter
Publiziert am 22.10.2018

Die Balearenregierung will künftig härter gegen die Vermietung von Yachten und Booten vorgehen, die nicht über eine offizielle Vermietungs-Lizenz verfügen.

Vor allem sollen digitale Plattformen wie Charter-Portale im Internet streng kontrolliert werden. Es sind Busgelder von bis zu 100.000 Euro geplant, wenn die Betreiber solcher Webseiten in den Angeboten nicht die nötigen Lizenzen vorweisen können.

Das lukrative Geschäft mit dem illegalen Yachtcharter ist in den vergangenen Jahren extrem angestiegen. Balearenweit wurden im August über 2700 Angebote ohne entsprechende Lizenz gezählt. Das entspricht mehr als der Hälfte der Boote, die für die Vermietung offiziell registriert sind. Besonders drastisch ist es in den Gewässern rund um Ibiza und Formentera.

Das geplante Sanktionssystem sieht unterschiedlich hohe Geldbußen vor. So sollen geringfügige Verstöße bei 60 bis 500 Euro beginnen. Schwere Verstößen zwischen 500 und 10.000 Euro kosten – und bei sehr schweren Verstößen drohen bis zu 100.000 Euro Bußgeld. Für „Wiederholungstäter“ sollen die Strafen noch mal deutlich höher liegen.



Quelle: Ibiza Heute